Dieser Artikel wendet sich an Servicepartner und JTL-Shop Plugin Hersteller:

-> bei Plugins, können Skripte und Cookies markiert und beschrieben werden um die Erkennung sicherzustellen.


1. Was bringt die Markierung?


Die Markierung des Scripts und Cookies hilft uns und vor allem den Shopbetreibern enorm, Scripte und Cookies richtig einzuordnen und zu verstehen. 

So können wir den Shopbetreibern anhand der zusätzlichen Information, Vorschläge machen, in welche Kategorie (z.B. Notwendig oder Marketing) das Cookie/Script fällt. 


Außerdem können wir so die von euch vorgeschlagene Beschreibung und den Namen ebenso im Backend und im Cookie Popup übernehmen. Natürlich kann der Kunde diese immer noch selbst ändern, wird sich aber sicher über einen guten Default Text als Hilfe zur Zuordnung freuen.


Die Markierung hilft uns auch dabei, nur wirklich das zu blocken was datenschutzrechtlich relevant ist. Dies ist für alle Beteiligten von Bedeutung.


Im Backend sieht es dann für den Shopbetreiber so aus (Klick vergrößert das Bild): 



2. Wie erstelle ich eine Markierung


Um eine Markierung oder mehrere Markierungen zu erstellen gibt es zwei Optionen. Wir empfehlen die erste Option zu nutzen


2.1. Option 1: .cookietag-Datei


Der empfohlene Weg, ist es eine .cookietag-Datei im Plugin-Root-Verzeichnis anzulegen. 


Diese enthält alle nötigen Informationen in JSON und wird von unserem EU-Cookie Plugin eingelesen.



Nun folgt ein Beispiel, wie eine solche Datei aussehen kann:


{
    "scripts": {
        "individuelle-script-id": {
            "name": "Name/Titel",
            "description": "Beschreibung der Funktionalität des Scriptes",
            // englischer Name und Beschreibung sind optional
            "eng": {
                "name": "Englischer Titel",
                "description": "Englische Beschreibung"
            },
            "category": "Kategorie des Scriptes", // Siehe Liste unten
            "cookies": [ // Cookies die das Script setzt (optional)
                "cookie1",
                "cookie2",
                "..."
            ]
        }
    },
    "cookies": {
        "cookie-name": { // (z.B. __utma)
            "name": "Name/Titel",
            "description": "Beschreibung der Funktion des Cookies",
            // englischer Name und Beschreibung sind optional
            "eng": {
                "name": "Englischer Titel",
                "description": "Englische Beschreibung"
            },
            "category": "Kategorie des Cookies" // Siehe Liste unten
        }
    }
}


Bei Scripten ist als Key jeweils die HTML-ID des Script-Tags zu verwenden, bei Cookies der Cookie-Name.  Optional kann man keins oder eine beliebige Anzahl an Cookies bei den Scripten eintragen. Auch wenn ein Cookie fehlt, dass eigentlich durch das Script gesetzt wird, ist das kein Problem. Durch das blocken des Scripts wird das Setzten des Cookies trotzdem verhindert. Die Markierung hilft uns aber den Zusammenhang von Script und Cookie herzustellen.


Ab Version 110 unterstützen wir auch Englisch. Mehrsprachigkeit ist aber optional und auch mit alten Versionen des Eu-Cookie Plugins kompatibel.


Scripts und Cookies können von euch in folgende Kategorien eingeteilt werden. Dabei wird dem Shopbetreiber im Backend diese Kategorie vorgeschlagen.


Derzeit verwendbare Kategorien mit kurzer Beschreibung:

  •  'no-cookie' (Scripts die keine Cookies setzten, nicht geblockt werden und im Frontend auch nicht auftauchen)
  •  'required' (Technisch notwendige Cookies)
  •  'marketing' (Marketing Cookies)
  •  'tracking' (Wird zur Zeit noch in die Kategorie 'marketing' zugeordnet)
  •  'analytics'  (Analyse Cookies)
  •  'statistics' (Wird zur Zeit noch in die Kategorie 'marketing' zugeordnet)


Außerdem ist es noch wichtig, die JSON-Datei zu validieren. Dazu kann man z.B. folgendes Tool nutzen (https://jsonlint.com/)


Im Code wo die Scripte zu finden sind gilt es nun noch die oben eingetragenen IDs nachzutragen. Das sieht dann wie folgt aus. Wichtig ist es individuelle 'data-cookietag-id' zu verwenden. Alternativ kann man auch die 'id' verwenden.


<!-- Markierung der ID: -->

<script data-cookietag-id="individuelle-script-id"> . . . </script>

oder

<script  id="individuelle-script-id"> . . . </script>


2.2. Option 2: data-attributes


Als Alternative zum .cookietag file kann man die Informationen direkt im Script Tag hinterlegen. Wir empfehlen aber die erste Option. 


Beispiel für data-attributes:


<!-- Markierung der andere Werte, wenn diese nicht in der .cookietag Datei vorhanden sind (oder überschrieben werden sollen): -->

<script async data-cookietag-category="analytics" 
              data-cookietag-name="Google GTAG"
              data-cookietag-description="Google global site tag script"
              data-cookietag-cookies="cookie1, cookie2, ...">
              ...
</script>



Wichtig: Attribute im Skript-Tag überschreiben Attribute der .cookietag Datei, falls man beides eingebaut hat.